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Mit einem Kuss fing

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Mit einem Zwinkern und den Worten, dass er vor der Türe warten würde, bis sie sich sich ein frisches Shirt angezogen hatte, drehte Gabriel sich um, denn er wollte keinesfalls, dass sein Objekt der Begierde verloren ging.Kaum hatte Sam das verschwitzte Shirt ausgezogen und sich umgedreht, als ... Zuerst hörte sie einen lauten Knall, als die Türe zufiel und dann auch noch das unverwechselbare Klicken, als der Schlüssel umgedreht wurde.Erschrocken drehte sie sich um, spürte ihr Herz dreimal so schnell klopfen, dafür setzte aber ihr Atem zur selben Zeit einige Male aus, denn Gabriel kam langsam aber zielsicher auf sie zu, fixierte sie mit diesen bernsteinfarbenen, funkelnden Augen. Regungslos blieb sie stehen und starrte ihn nur mit halboffenem Mund an. „Ähm ... was?“Es war nur ein Flüstern und im Nu spürte sie eine schon lange vergessen geglaubte Hitze und vermutete, dass sie wahrscheinlich rot wie eine Tomate war.„Du machst mich verrückt ...“Das war ebenfalls nur ein knurrendes Flüstern und auf einmal stand er so nahe vor ihr, dass Sam nicht einmal wagte zu schlucken, geschweige denn, zu atmen. Langsam aber gierig ließ er seinen Augen auf und ab wandern und musste zugeben, dass ihm sehr gefiel, was er da sah.In der jungen Frau machte sich eine Unsicherheit breit, die sie schon lange nicht mehr gespürt hatte und unruhig ging ihr Blick hin und her. Verdammt. Sie trug nur einen BH!Sanft nahm er ihre Hände in seine und kam noch näher, was beinahe nicht mehr möglich war. Tausend Gedanken schossen durch ihren Kopf. Es fing damit an, ob sie vielleicht nach Schweiß stank und endete damit, dass die anderen auf der Bühne warten würden. Zwischendrin existierte nur noch dieser attraktive, dunkelblonde Mann mit den warmen Augen, den sie am liebsten überall berühren wollte. Weiter fragte sie sich, warum die Zeit nicht einfach stillstehen konnte.Ihr Mund war so trocken, gleichzeitig fürchtete Sam aber an ihrem Speichelfluss zu ersticken, als sie erneut registrierte wie nahe Gabriel ihr war; so nahe, dass kein Blatt Papier mehr zwischen beide gepasst hätte. Beide starrten sich nur an, unfähig etwas zu sagen und eine Gänsehaut bildete sich auf beiden ihrer Oberarme, als sein warmer Atem ihre nackte Haut streichelte.Alles woran Sam denken konnte war, dass es sich wahrscheinlich so anfühlte, wenn man kurz vor einem Herzinfarkt stand. Seine Augen wanderten von ihren Augen zu ihren Lippen und als er sich leicht nach vor beugte, geschah es. Panik, Erregung ... alles passierte zur selben Zeit. Sam wagte nicht zu atmen. Gabriel fragte sich, wann er das letzte Mal so nervös gewesen war. Wahrscheinlich noch nie.Er hatte sich sehr schnell daran gewöhnt, in Sam keinen Mann zu sehen und begrüßte die Tatsache, dass Sam als Frau genauso groß war wie er; so musste er nicht aufsehen.Aber diese Augen waren exakt die gleichen; grau-braun, mit einigen grünen, kaum wahrnehmaren Pukten.Gabe musste innerlich schmunzeln, da ihre langen Haare, die ihre Strinfransen mit einem Haarreifen aus ihrem makellosen Gesicht hielten, wieder braun waren. Er fragte sich, wie lange es dauern würde, dass sie diese wieder rot färbte. Bestimmt war es ihr unbegreiflich, warum das so war.Sie war so schön. Die perfekte Hülle für Sam. Er wollte, dass sie ihm gehörte. Nur ihm alleine.Zwar wusste er nicht wie sich ein Teenager fühlte, aber er hatte diesen Ausdruck schon oft in diesem Zusammenhang gehört und vermutete, dass es wahrscheinlich genau das war. Schwitzige Hände, rasendes Herz, trockener Mund, Erregung ...Dazu kam die Unsicherheit. Sam hatte so viel Spass mit den anderen und er wusste, dass er mehr tun musste, damit sie sich in ihn verlieben würde. Gedankenlesen wäre so einfach gewesen...Warum sollte ein so hübsches Mädchen an ihm interessiert sein?Das, worin er immer gut war, war reden. Er hatte die Gabe, Menschen mit seiner Ausstrahlung und Witz in kürzester Zeit um seinen Finger zu wickeln. Aber darauf konnte er sich seit seiner Umwandlung auch nicht mehr verlassen, denn in ihrer Nähe fiel es ihm schwer, einen vernünftigen Satz zustande zu bringen.Dann sah er sie vor ein paar Stunden mit Rob, der ihre Hand hielt, ihr einen Kuss auf die Wange gab. So vertraut. Erneut verließ ihn der Mut und zugegeben, er hätte ihm gerne die Augen ausgekratzt. In dieser Welt war der Lockenkopf sein bester Freund; seit unzähligen Jahren. Natürlich konnte er ihm nicht einmal Vorwürfe machen, denn woher sollte Rob wissen, dass er sich selber für Samantha interessierte?Aber auch wenn sein Herz flatterte und seine Hände zitterten, er konnte nicht länger warten und musste alles auf eine Karte setzen. Jetzt oder nie. Das Schlimmste, was passieren konnte, war, dass sie ihn wegstoßen würde. So sammelte er seine Nerven und sein letzter Gedanke war, dass derjenige der nichts wagte, auch nichts gewinnen würde. Und, er hoffte zu gewinnen. Es war nur ein Hauch von einer Berührung. Nur ein winziger Streifzug über ihre Lippen und es war so viel mehr ...Von einer Sekunde auf die andere begann sich alles in Sam‘s Kopf zu drehen, sie fühlte sich trunken, schwerelos, ihre Knie wurden weich. Aus Angst umzukippen, zwang sie sich, ihre Augen wieder zu öffnen, die sie unbewusst geschlossen hatte.Die Art, wie er sie ansah; gierig, erregt und mit Fragezeichen in den Augen und ihr die Gelegenheit gebend, sich dem zu entziehen, aber Gott, das war das letzte, woran Samantha dachte.Er war hier, hier bei ihr. Beide sehnten sich nacheinander, Körper, die nach mehr schrien.Sie wollte Gabriel kosten, riechen und berühren. Ein leises, zufriedenes Stöhnen entkam ihm, als beide ihre Augen für einen weiteren Kuss schlossen. Gabe konnte sein Glück kaum fassen, denn Sam war nicht zurückgewichen. Neuen Mut gefasst, strich er mit seiner Zunge über ihre Unterlippe, bat stumm um Einlass und als sich ihre Lippen automatisch teilten, zuerst zögerlich, dann aber neugieriger, trafen beider Zungen aufeinander und entflammte in ihren Nervenbahnen ein Feuerwerk der Leidenschaft.Das Gefühl dieser Gänsehaut, die ebenfalls Gänsehaut bekam, ließ die junge Frau wohlig erschaudern, als er seine Hände auf ihre Schultern legte und ihre Arme langsam abwärts streichelte. Noch immer befand Samantha sich in einer Starre, wusste nichts mit ihren Händen anzufangen. Obwohl sie ihn so dringend berühren wollte, wurde dieses Signal nicht sofort vom Gehirn weitergeleitet.Sein Dreitagebart kitzelte ihr Gesicht, nicht zu lang und nicht zu kurz; genauso wie sie es mochte.Aber diese schreckliche Kappe, die seine schönen, dunkelblonden, leicht welligen Haare bedeckte störte und so wurde ihm diese in einer geschickten Bewegung von seinem Kopf gezogen und in eine Ecke geschmissen. Mit einem verschmitzten Grinsen löste er sich und auf die Frage, ob ihr diese nicht gefallen würde, schüttelte die junge Frau den Kopf.„Viel besser“, flüsterte sie und fuhr mit ihren Fingern sanft durch seine, wie Seide weichen, Haare.Liebevoll küsste Sam dieses kleine Grübchen, das er auf der Nase hatte, an den Lippen, am Kinn und  an beiden Wangen und beide mussten kichern, als er fragte, was sie da machte.„Man sagt, dass das die Fingerabdrücke der Engel sind und du musst etwas Besonderes sein, da du so viel hast.“Das musste einfach raus, auch wenn es unglaublich kitschig war. Aber Gabe fand das nicht kitschig; sondern süß. Wenn sie nur wüsste ... Viel zu lange war es her, dass er so zärtlich berührt wurde und die Augen fielen ganz automatisch zu, wegen diesem Kribbeln das er von der Wirbelsäule bis hinauf zu seinem Nacken spüren konnte.Seine Hände fanden Halt an ihrer Taille, zogen sie noch näher und die junge Frau zog scharf die Luft ein, als sie etwas Hartes an ihrem Becken spürte.Mit ihm hier zu sein, so nahe, war für Sam schon das absolute Höhepunkt, aber eine angenehme, elektrische Welle zuckte durch ihren Körper, als sie diese tiefe, sexy Stimme flüstern hörte, wie sehr sie begehrt wurde. Alles war wie in einem Traum, aus dem sie hoffte, niemals aufzuwachen.Seine etwas zittrigen Hände waren noch immer an ihren Hüften als er sie unter Küssen vorwärts schob,  bis sie die Wand in ihrem Rücken spürte.Federleichte Küsse, welche er an ihrem Hals platzierte, hinunter zu ihren Brüsten brachten sie halb um den Verstand und erneut hielt sie den Atmen an und unbewusst zog sie auch den Bauch etwas ein. Sein Bart kratzte sanft über ihre Haut und erzeugte immer wieder eine neue Gänsehaut.Vergeblich biss Sam sich auf die Lippen, um nicht zu stöhnen; es fühlte sich so gut an. Fordernde Finger strichen über den schwarzen BH, fühlten diese weichen Rundungen, neckten diese beiden kleinen Spitzen, die sich sofort neugierig aufrichteten. Mit Freude nahm er wahr, was er auslösen konnte und diese weiche Haut berühren zu dürfen, entlockte ihm ein zufriedenes Seufzen. Ihre Körper drückten sich aneinander, erzeugten eine Hitze, die beide schwerer atmen ließ. Der Moment verschwamm, die Zeit lief gnadenlos weiter und Sam’s Denken setzte als erstes wieder ein. Das hier sollte nicht passieren ... oder; hier sollte das nicht passieren.Es dauerte ein paar Augenblicke, aber sie kratzte ihr letztes bisschen Selbstbeherrschung zusammen und mit einem Schwung drehte sie sich mit ihm.Das hatte er nicht erwartet, sah sie überrascht an und mit einem schüchternen Lächeln senkte sie ihren Kopf. Gleich darauf spürte sie einen Daumen an ihrem Kinn, der sanft drückte, um ihre Blicke erneut zu vereinen.Diese bernsteinfarbenen Augen vernebelten ihre Sinne und kurz fragte sie sich, was sie hier eigentlich machte. Dieser Mann war ihr fremd. Aber diese Augen ...Natürlich hatte sie sich vorgestellt, wie es sich anfühlen würde, wenn seine Finger zärtlich ihr Gesicht berührten; wenn seine Lippen auf ihren trafen und sie ihn schmecken durfte.Natürlich hatte sie sich vorgestellt, wie es sich anfühlen würde, seine Wangen zu streicheln und ihren Körper gegen seinen zu drücken.Samantha gehörte absolut nicht zu den abenteuerlustigen Menschen und sie wusste nicht, ob er sie nur wollte, weil ihm gerade danach war. Eigentlich hatte sie sich noch nie für so etwas hergegeben; hatte noch niemals einen One-night-stand. Aber diese Augen ...Eigentlich wollte sie in diesem Moment aber auch gar nicht darüber nachdenken, denn sie wollte ihn, oh Gott, und wie sie ihn wollte. Auf der anderen Seite waren da aber alle Freunde draußen auf der Bühne und wunderten sich bestimmt, wo die beiden so lange abblieben.„Wir müssen wieder raus“, flüsterte sie zwischen zwei Küssen und auch wenn ihr Herz forderte, weiterzumachen, war ihr Verstand dagegen. Natürlich, das wusste auch Gabriel. Seufzend legte er seine Stirn an ihre, denn da war ein Problem in seiner Hose, das sich beinahe schmerzhaft gegen seinen Reißverschluss drückte. Mit einem gequälten Stöhnen sah er kopfschüttelnd an sich herunter. Erleichterung, das brauchte er jetzt.Aber er hatte Angst, danach zu fragen, denn, das ging alles ein wenig schnell. Selbst für ihn.Kurz überlegte er, ob er nicht einfach verschwinden und sich des Problems annehmen sollte, schließlich hatte Gabe trotz des Blutmangels in seinem Gehirn noch ein wenig Schamgefühl. Das musste wohl auch eines dieser Menschdinger sein, denn dieses Gefühl hatte er vorher noch nie.Aber er konnte sich zum einen absolut nicht von ihr trennen und zum anderen wollte er ihr auch zeigen, was sie in ihm auslöste. Außerdem wollte er diese zärtlichen Finger, die er auf seinem erhitzten Körper spürte, dort haben, wo er es so dringend brauchte.Es war ein kleiner Kampf, den er mit sich austrug, denn er sorgte sich, Sam dadurch zu vergraulen, was auch seine Vermutung bestätigte, als sie ihn mit großen Augen ansah und zögerte.Einen Wimpernschlag später aber verwandelte sich dieser schüchterne Blick in ein teuflisches Grinsen, von dem er nicht so wirklich wusste was davon zu halten war und es dauerte einige Augenblicke, bis er realisiert hatte, was die junge Frau gerade gesagt hatte. Sie hatte ihn gefragt, ob er leise sein konnte. Warme Hände stahlen sich unter sein Hemd, streichelten seine Haut, elektrisierten die paar Brusthaare die dort wuchsen und Sam konnte ihm ein weiteres lustvolles Stöhnen rauben.Mutig von seinen Reaktionen und der Tatsache, dass sie es war, die die Kontrolle hatte, glitten ihre Finger hinunter zu seinem Hosenbund, öffneten den Knopf und Reißverschluss, während ihre Blicke sich keine Sekunde trennten.Es war zu dem Zeitpunkt, als seine beiden Hosen bis zu den Knien rutschten, als sich seine Augen nicht mehr nur auf Samantha fokussieren konnten und das Denken aussetzte. Die junge Frau konnte selber kaum glauben, was sie zu tun im Begriff war und noch viel weniger, was in ihrem Gehirn bereits vor sich ging.Überwältigt von den Gefühlen vergrub er seine Hände in den langen Haaren und zog sie in einen leidenschaftlichen Kuss, bevor er einfach dahinschmolz. Gabriel war froh, an der Wand zu stehen und einen zitternden Atemzug später hatte er das Gefühl zu verbrennen, als sich warme, weiche Finger um seine steinharten Erektion legten und ihn mit geschickten Auf- und Abwärtsbewegungen dem lang ersehnten Orgasmus näher brachten.Ein dunkles Grollen entkam seiner Kehle und es wäre beinahe auch um Sam geschehen gewesen, als sie dieses Pulsieren unter ihren Fingern und die Blitze spüren konnte, die durch seinen Körper zuckten und sich auf sie übertrugen.Von Sekunde zu Sekunde wurden seine Augen dunkler, der Atem schneller, die Wangen roter.„Oh ... Fuck“, stöhnte er leise, biss sich verzweifelt auf die Unterlippe, schloss seine Augen und drückte den Hinterkopf an die Wand. Es hatte etwas unglaubliches Erotisches, zu sehen, wie er sich zu beherrschen versuchte, auch wenn die junge Frau gerne gesehen hätte, wie er seinen Emotionen freien Lauf ließ. Um ehrlich zu sein, sie hatte gar nicht richtig hin gesehen, viel zu sehr war sie in seinem Blick gefangen und konnte nur mit ihren Fingern diese Samtheit, Wärme und Dicke spüren. Und verdammt, was sie spürte, ließ ihre Fantasie erbeben.Einige Male fiel es Samantha sehr schwer, sich nicht einfach ihren Gefühlen hinzugeben. Sie hätte kommen können, unberührt, dessen war sich sicher. Gierig saugte sie jedes Stöhnen, jedes lustvolle Seufzen und Atmen in ihren Mund; nahm jeden einzelnen Augenblick und seine Gesichtszüge tief in ihr Herz auf und schoss in Gedanken eine Reihe Bilder, die sie für immer in ihrem Kopf aufbewahren wollte. Seine Hände suchten Halt an ihren Schultern und das Kribbeln, das in seinem Unterleib begann, breitete sich rasend schnell in seinem Körper aus. Das Herz raste, die Muskeln waren angespannt und es dauerte nicht lange, bis Sam zwei Taschentücher vom Tisch griff.„Komm für mich“, flüsterte sie in sein Ohr und drückte ihre Lippen auf seine, um die süßen Geräusche zu dämpfen.Mit einem unterdrückten Schrei in ihrem Mund musste er diesem eindeutigen Befehl folgen und als seine Beine nachzugeben drohten, drückte ihn Samantha mit ihrem Körper noch fester gegen die Wand.Erschöpft fiel sein Kopf auf ihre Schultern und für einen Moment schloss er schwer atmend  erneut seine Augen.Hätte er in diesem Zustand denken können, wäre es ihm peinlich gewesen, denn diese Aktion dauerte nicht länger als zwei Minuten. Nach einigen Augenblicken hatte er sich so weit gefangen, dass sie ihn sicher aus ihren Fängen entlassen konnte. Noch immer war da dieses Funkeln in seinen Augen und um sich etwas abzukühlen, spritze er sich Wasser ins Gesicht. Mit einem Schmunzeln glättete Sam inzwischen seine Haare, bevor sie gemeinsam wieder auf die Bühne rannten. ** Im nächsten Kapitel …Was Samantha mit ihm machte, war besser, als Gabriel es sich jemals in seinen Träumen vorgestellt hatte.

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