Work Text
Fuck Gabe, ich werde dich umbringen, wenn ich nach Hause komme!
Schnell klappte Sam ihr Handy zu, bevor irgendjemand von ihren Kollegen das Bild sehen konnte.Manchmal fragte sie sich, was Gabriel‘s Spatzenhirn vor sich ging. Anscheinend hatten Männer wirklich nur dumme Ideen. Sam war mitten in einer Dienstbesprechung und konnte sich prompt einen blöden Spruch von Tom anhören, da sie rot geworden war. „Mr. Novak!“, rief sie und die Türe fiel ins Schloss.„Hey, Honey.“Grinsend sprang er von der Couch auf und nahm seine Frau in die Arme. Mit einem Kopfschütteln hielt sie ihm das Handy unter die Nase und sah ihn fragend an.„Was soll das?“„Ein Mann mit zwei Schwänzen in seinem Arsch“, erwiderte er und zuckte mit den Schultern.„Das sehe ich … ich war in einer Besprechung“, sagte sie ernst, konnte sich aber dann ein Grinsen nicht mehr verkneifen.„Misha hat auch so böse geschaut, er war grad mit Jared beim Essen“, kicherte er verschmitzt.„Seit wann redest du eigentlich so vulgär?“ „Was hältst du von der Idee?“Er half ihr aus ihrem Mantel, hing ihn über die Garderobe und sah sie mit hochgezogenen Augenbrauen an.„Und wer ist der Mann mit zwei Schwänzen im Arsch?“„Honey! Rede doch nicht so vulgär“, sagte er erschrocken und meinte dann etwas stolz, „ich bin das wich in Sandwich.“„Mutig.“Einem leisen Pfiff folgte ein anerkennendes Schulterklopfen. Dann wollte sie wissen, wann die Party steigen sollte. „Freitagabend. Ich werde sicher zwei Tage nicht ordentlich laufen können und brauche keine blöden Sprüche.“„Und du denkst dein kleiner süßer Hintern schafft das?“, schmunzelte Samantha, stopfte beide Hände in Gabe‘s hinteren Hosentaschen und zog ihn nahe zu sich.„Grrr“, knurrte er und bedeckte ihr Gesicht mit kleinen Küssen, „natürlich, aber ich bin mir noch unschlüssig wer welcher Löffel sein soll.“„Dann überleg dir das mal, ich bin in der Dusche wenn du mich suchst.“Grinsend löste sie sich von ihm. Dann spürte sie Gabriel’s Zähne an ihrem Hals und mit einem Klaps auf den Hintern scheuchte sie ihn ins Badezimmer, als er daraufhin meinte, dass sie ja zusammen überlegen konnten. Zugegeben, Gabe war manchmal ziemlich impulsiv. Jedenfalls war es auch so als er das Bild abgeschickt hatte. Einige Minuten später dachte er darüber nach, ob das dann doch nicht eine Hausnummer zu groß war. Aber es war zu spät. Und jetzt kneifen? Never. Dazu war sein Ego zu groß. Sich gegenseitig Einläufe zu verabreichen, gehörte mittlerweile zur Routine und war schon so etwas wie ein Vorspiel für die drei geworden. Und so kam es, dass Gabe einige Tage später vor Sam auf der Liege lag. „Kann es sein, dass du nervöser bist als ich?“, fragte Gabe und sah seine Frau mit zusammengekniffenen Augen an.„Möglich“, erwiderte sie seufzend und zuckte mit den Schultern.„Mach dir keine Sorgen.“„Wir sind beide gut bestückt“, erwiderte sie und lachte bei ihren Worten.Sam setzte sich zu ihrem Mann auf die Liege, streichelte durch seine Haare. Er wollte, dass Samantha der großen Löffel war – denn er vertraute ihr natürlich mehr. „Du schmeichelst mir. Es ist mir eine Ehre. Wann kommt Misha?“„In zwei Stunden oder etwas früher, er hat noch zu tun“, sagte er, während er auf seine Armbanduhr sah.„Sollen wir warten, oder starten?“„Wir starten; dann habe ich dich ganz für mich alleine.“„Dann setzt Euch bitte auf den Thron, mein König“, schmunzelte sie und verbeugte sich tief. „Ich liebe deine Berührungen“, stöhnte er leise, als Sam seine Oberschenkel streichelte.„Ja? Welche genau?“, fragte sie, stoppte und wartete auf Anweisungen.„Deine Lippen, wenn sie sich auf meine legen …“, fing er an. Sam stellte sich neben seinen Kopf und legte ihre Lippen auf seine, bis er zu grinsen anfing, „ein wenig mehr Action bitte!“„Sag mir, was ich machen soll“, flüsterte sie.Den Leuten zu sagen was sie zu tun hatten – darin war er gut.„Deine Lippen legen sich sanft auf meine und du knabberst zärtlich an meiner Unterlippe und streichelst mit deiner Zungenspitze darüber - woraufhin sich diese automatisch öffnen und dich still bitten, hereinzukommen. Wir schließen unsere Augen, meine Zunge streichelt deine und du stöhnst leise und lüstern in meinen Mund.“Sam folgte genau den Anweisungen ihres Regisseurs.„Du legst beide Hände auf meine Wangen, streichelst über meinen Bart ... hmm ... schaust mir tief und voller Liebe in meine Augen, küsst meine Stirn und streichelst mit deine göttlichen Finger durch meine Haare, bevor du dich von meinem schönen Gesicht abwendest und dich meinem außergewöhnlich wunderschönen und geilen Körper zuwendest.“Bis jetzt hatte sie das scharf gemacht, jetzt musste sie ein Grinsen verbeißen und räusperte sich; so wie er auch.„Ok, ich bin ganz bei deinem geilen Körper.“„Du streichelst meinen Hals mit deiner Zunge, knabberst zart an meinem Ohrläppchen, flüstert mir zu, dass du mich liebst ...“„Ich liebe dich.“„... verteilst kleine, zarte Bisse auf ... auf meiner Haut und ... hm Honey...“Ein Stöhnen nach dem anderen entkam ihm und sie hörte auf, als er aufhörte zu reden.„Immer wieder siehst du mir in meine vor Verlangen geweiteten Augen und ich beiße mir verwegen auf die Lippen und du zwirbelst mit deinen Fingerspitzen meine messerharfen Nippel ... und dann ... fuck ... so ... dann mit der flachen Zunge ... und Kreise, blau, Orangen ...“Gabe war im siebten Himmel, sein Kopf in seine Kopfstütze gepresst, seine Augen geschlossen, bis seine Frau stoppte.„Ok ... du nimmst sie sanft zwischen deine Zähne und saugst ... oh ja ... fuck ... bevor du meinen Bauch streichelst und kleine Küsse verteilst ... mit deiner Zungenspitze tauchst du in meinen Bauchnabel und ... fuck ... ähm ... Du nimmst meine Hände in deine, und führst sie zu deinen Lippen und küsst jeden meiner F-Fingerspitzen, bevor du meinen Daumen in deinen Mund nimmst ... oh ja … daran saugst ... und ... oh, Honey!“ „Ich denke, dass wir werden weitermachen, bevor es endet noch bevor es begonnen hat “, grinste Sam und schnippte seinen tropfenden Penis an.„Baby, tu was immer du willst, ich lege meinen Körper in deine Hände.“„Wie poetisch. Ich bin gerührt.“Nach einer weiteren halben Stunde war Samantha fast am Rande ihrer Selbstbeherrschung. Er machte es ihr nicht einfach. Sie sah ihren Mann an, der die erregendsten Geräusche von sich gab und schwer atmend mit einem glückseligen Gesichtsausdruck und roten Wangen ihren Blick erwiderte.Das war so unglaublich angenehm. Er wünschte, dass sie nie damit aufgehört hätte, aber ihre nächsten Worte holten ihn aus diesem Zustand wieder zurück.„Ich will dir ja nichts vormachen Gabe, aber wenn du das durchziehen willst musst du ab jetzt die Zähne zusammenbeißen“, sagte seine Frau ernst und wollte gerade das Spekulum einführen, als es an der Türe läutete.„Bleib sitzen, ich mach schon auf“, neckte sie und gab Gabe einen Kuss auf die Wange.„Sehr lustig ...“, antwortete er und verdrehte die Augen. „Hey“, grüßte sie Misha an der Tür, legte einen Arm um ihre Taille und küsste seine Freundin.Mit einem Schmunzeln trat sie zur Seite und ließ ihn eintreten. Nachdem er im Vorhaus abgelegt hatte, folgte er Samantha ins Spielzimmer und begrüßte seinen Kollegen.„Na wie hältst du dich?“Liebevoll streichelte er ihm durch die Haare, küsste ihn kurz und beiden entkam ein zufriedenes Seufzen.Es war immer wieder ein neues, ungewohntes Gefühl für Sam, dass sich die beiden Männer auch zueinander hingezogen fühlten, aber zugleich auch ein sehr schönes. Es war faszinierend, aufregend und ihr Herz hüpfte jedes Mal in der Brust, gefolgt von einem wohligen Schauer der ihre Wirbelsäule entlangschlich, wenn sie die beiden miteinander beobachtete. „Händewaschen und dann mach dich nützlich, wir haben einiges zu tun“, sagte sie und Misha nickte, bevor er sich setzte.Währenddessen ging die junge Frau zu Gabriel‘s Kopf und gab ihr Bestes ihn in den folgendenAugenblicke abzulenken.„Uff!“Es war nicht angenehm und er war sich sicher, sich niemals an dieses starre Spekulum zu gewöhnen, dessen Schnäbel immer weiter aufgedreht wurden und ihn dehnten. Aber seine Frau stand nur wenige Zentimeter neben ihn, beruhigte ihn mit leisen Worten der Liebe.„Kannst du … den da … ein bißchen“, keuchte er und hielt seinen schlaffen Penis in der Hand.„Natürlich kann ich“, grinste Samantha und küsste sich abwärts, während die Hand des Dunkelhaarigen über seinen Oberschenkel streichelte und sie gierig beobachtete.Gabriel‘s Hand in ihren Haaren und Misha’s stechende Augen, die auf ihrem Gesicht ruhten – eine unglaublich erotische Spannung.Je leidenschaftlicher sie Gabriel bearbeitete, desto lauter wurde sein Stöhnen und diese Geräusche nisteten sich in ihren Körper ein, der ohnehin bereits in Flammen der Erregung stand.Als Misha sich seine Lippen leckte und näher kam, konnte Sam den warmen Atem spüren und gemeinsam kümmerten sie sich gut um ihren Mann. Immer unterbrochen durch heiße Zungenkämpfe und kleine, schmutzige Worte. Gabe war hart, Misha war hart und wenn Samantha gekonnt hätte, sie wäre auch hart gewesen. Es war ein tolles Gefühl, als der jüngere Mann seine Finger in seinen Körper steckte, nachdem er das Spekulum entfernt hatte. Aber ...
Oh-oh ... der Bursche ist nachtragend
Das war alles, woran Gabe denken konnte, als er das kleine, sadistische Funkeln in den Augen seines Freundes entdecken konnte.Ja, das stimmte. Misha konnte sich gut daran erinnern, als er in dieser Situation war und Gabriel es nicht lassen konnte, ihn so lange zu necken, bis er beinahe abgespritzt hätte.Als Gabe sich anspannte, wusste er, dass er das ertastet hatte, wonach er gesucht hatte und mit jeder Bewegung wurde dessen Bitten und Flehen um eine Oktav höher.Samantha schüttelte den Kopf und ließ ihren Mann leise winselte.Aber das alles hatte nicht nur seine angenehmen Seiten und irgendwann fragte er sich, ob er sich damit nicht doch übernommen hatte. Jedenfalls, erregt war er nicht mehr; die Atmung schwer und tief. „Wie kommst du klar?“, fragte Misha besorgt, als er Gabriel‘s gequälten Gesichtsausdruck sah.„Alles ist in Ordnung ... mach nur ... Misha ... mach langsam.“Die liebevollen Streicheleinheiten und geflüsterten Worte seiner Frau halfen nichts mehr und zwei Tränen stahlen sich aus seinen Augen.„Zieh dein Hemd aus!“, verlangte Gabriel atemlos und Samantha schlug ihm diese Bitte nicht ab; machte es lasziv und langsam. Diese Geste hatte ihre Wirkung nicht verfehlt und das machte sie glücklich.„Gib mir das“, knurrte Gabe und leckte seine Lippen.Sam‘s Hand auf dem Penis ihres Mannes wurde durch Misha’s schnelle Zunge ersetzt und trotz der unangenehmen Position genoss die junge Frau die Zärtlichkeiten an ihren Brüsten. „Oh Gott … macht so weiter und ich spritze ab!“, stöhnte Gabriel und klammerte sich an den Stuhl.„Ich denke, er hat eine Belohnung verdient“, zwinkerte Sam ihrem Freund zu und wollte ihm etwas Neues zeigen.Sie nahm zwei seiner Finger der freien Hand und legte sie auf Gabriel‘s Damm zwischen Hodensack und Anus, fragte ihn, ob er die kleine Vertiefung spüren konnte.„Das ist der Millionen-Dollar-Punkt. Triffst du ihn, hat er eine Injakulation; aber mach das nicht zu oft, denn das Sperma könnte zurück in die Blase laufen – was aber auch nicht weiter schlimm ist.“„Wozu?“, wollte er wissen und Gabe ließ mit einem Kichern ungeduldig seine Hüften kreisen.„Honey, wir müssen ihm noch viel beibringen.“„Zum einen kann es sein, dass er einen intensiven Orgasmus hat – aber zum anderen ist er sofort wieder einsatzbereit und braucht keine Verschnaufpause“, erklärte Sam und zwinkerte ihrem Mann zu der teils spöttisch und teils ernst antwortete.„So toll es auch ist, wenn man es übertreibt ist man am Schluss nur noch froh wenn es vorbei ist.“„Alles klar. Sag mir bevor du kommst“, grinste er aufgeregt und rieb Gabriel‘s Prostata weiter.„Dauert … nicht lange“, wimmerte dieser und Sam legte ihre Hand auf Misha’s, „ist … gleich … oh fuck!“„Toll“, antworte der jüngere Mann verlegen mit einem leisen Stöhnen, „ich habe eine feuchte Hose.“
----- CHAPTER BREAK -----
„Dann zieh sie doch aus“, neckte Samantha und fummelte bereits an seinem Gürtel und zog leicht an seiner Unterlippe.„Hmm“, knurrte er, zwischen sanften Bissen an ihrem Hals, „zieh dich aus sexy Maus.“Er bedeckte ihre nackten Brüste mit seinen Händen, vergrub sein Gesicht dazwischen und verteilte Küsse bis zum Hals und über ihr Kinn, während sie mit ihren Fingerspitzen durch seine Haare fuhr, seinen Nacken kraulte und ihm ein erneutes, zufriedenes Stöhnen entlockte. Das war Misha’s sensibler Punkt und er spürte sofort eine Gänsehaut am ganzen Körper. Eine forsche Hand von ihr kroch unter seinen Pullover und streichelte seine Haut, die sofort unter ihren sanften Berührungen in Flammen aufging.Sie grinste, als seine Bauchmuskeln sich zusammenzogen; wissend, dass Misha extrem kitzlig war.Er hob seine Hände, damit sie den störenden Stoff ausziehen konnte und öffnete sofort ihre Hose, die sie ebenfalls auszog.Sanft, streichelten seine Finger ihren Rücken hinunter und legten sich dann auf ihren Hintern, zogen Samantha noch näher und beide stöhnten, als sich ihre Mitten berührten und ein Feuerwerk in ihren Körpern entzündet wurde. Misha nahm ihr Gesicht zwischen seine Hände, küsste sie gierig und als ihre Zungen miteinander tanzten, wurde ihm vor Erregung beinahe schwindelig.„Leute!“Gabe‘s Wimmern holte die beiden aus ihrer eigenen Welt. Wenn die beiden so weitergemacht hätten, dann wäre er noch einmal gekommen.„Ausziehen … beide … sofort! Und dann rüber zum Bett und macht mir diese verdammten Fußfesseln ab!“ Nachdem Misha ihn befreit hatte, schubste Gabe seine Frau auf das Bett und holte den Strap-on.„Ich mach dich jetzt zum Mann, aber ich denke der sitzt noch nicht richtig“, schmunzelte er belustigt und schob den Dildo langsam rein und raus, bis sie um mehr bettelte.Misha’s Hände kümmerten sich inzwischen um ihre Brüste und Sam versuchte sich schweren Herzens aus dieser Angelegenheit zu winden, denn ansonsten wäre es auch um sie geschehen gewesen.„Gabe, umdrehen“, sagte Misha der die Spritze mit dem Gleitgel vom Schrank geholt hatte.„Beste Idee ever, Honey“, grinste er und erschauderte kurz als die kalte Flüssigkeit sich in seinem Darm verteilte. „Mach mich bereit für dich“, flüsterte Misha, der bereits auf dem Bett lag und legte seine Hand in Gabriel‘s Nacken. Sanft, berührten sich ihre Lippen und darauf folgte ein kurzer, aber leidenschaftlicher Kuss.Da wo seine Frau weich war, war Misha hart. Er hatte Bart und Muskeln. Aber das störte ihn nicht. Im Gegenteil. Gabriel liebte diese Abwechslung. Er fand es spannend und faszinierend und auch erotisch, wenn er seinem Freund lustvolle Geräusche entlocken konnte.Vorsichtig streiften Gabe mit den Zähnen an Misha's Hals bis zu seinen Brustwarzen entlang und seine Zunge wanderte weiter Richtung Bauchnabel. Das laute Stöhnen seines Freundes ließ ihn schmunzeln, der mit geschlossen Augen die kleinen Bisse genoss, die auf seiner Haut hinterlassen wurden. Am Anfang, vorsichtig, aber dann immer gieriger leckte er sich hinunter zu Misha‘s Schoß und zögerte dann einen Moment.Es war das erste Mal dass er einen fremden ... fremd? Er hatte ja seinen eigenen Schwanz noch nicht einmal im Mund! Aber er war so verdammt geil und er wollte es probieren. Zuerst ein wenig unbeholfen, aber angespornt durch die heißen Geräusche von seinem Freund, wurde Gabriel mutiger und tat was er bei sich selbst auch gerne mochte; tastete sich immer weiter vor und probiert die salzigen Lusttropfen des Dunkelhaarigen und das machte ihn noch geiler. Er stülpte seine Lippen über den großen, harten, schweren Schwanz und ließ das samtige Fleisch so weit eindringen, ohne zu würgen.Gabriel atmete tief durch die Nase ein und konzentrierte sich darauf, den Druck seiner Lippen für einen Moment zu verändern, als ihm selber bewusst wurde, dass irgendwie die Zähne im Weg waren. In dieser Position würde er nicht in der Lage sein, weiter zu kommen, also rutschte er zurück, drückte seine Zunge gegen die Unterseite und fuhr dann mit der Zungenspitze die dicke Vene entlang. Wenn Sam nicht gewusst hätte, dass das eine Premiere für ihren Ehemann war, hätte sie schwören können, dass er es schon öfter gemacht hatte. Ihr wurde abwechselnd heiß und kalt und in ihrem Leben hatte sich die junge Frau noch nie so bereit gefühlt und konnte es kaum erwarten, die anderen zu spüren. Als sie jedoch ihrem Ehemann ein Kondom zuwarf, schüttelte er den Kopf.„Ich möchte, dass du in mir abspritzt, Misha.“Sam klappte ihren Mund wieder zu, den sie unbewusst geöffnet hatte und wartete auf die Reaktion.
Huh … ok, schwanger werden kannst du ja nicht … wir sind alle getestet; also … warum nicht?
Sie nickte Gabe zu der seine Frau ansah um ihre Einwilligung zu bekommen.„Wenn du es willst, gerne“, schmunzelte Misha zustimmend und Gabe warf das Kondom über seine Schulter, „bereit, wenn du es bist.“Samantha kniete am Bett, atmete einige Male tief durch und sah den zweien gierig bei ihrem Tun zu.Die beiden gingen so unglaublich zärtlich miteinander um, so kannte sie ihren Mann eigentlich gar nicht. Freundschaftlich ja, wenn die beiden miteinander drehten oder auf den Conventions, aber das hier war echte Leidenschaft und wenn ihr das jemand vor einem halben Jahr erzählt hätte, sie hätte ihn wahrscheinlich ausgelacht.Stück für Stück verschwand Misha’s Schwanz in Gabriel‘s Körper, bis beide die Augen schlossen und den Augenblick genossen.„Ich bin soweit Honey; dein Part.“„Ich sag dir, wenn du soweit bist“, antwortete sie und Gabriel hob amüsiert die Augenbrauen und sah über die Schulter.„Ist meine Herrin hier?“, kicherte er und entlockte auch Misha ein kurzes Lachen.„Nein“, grinste Sam kopfschüttelnd, „aber ich brauche dich noch länger.“ Dann positionierte sie sich hinter ihrem Mann und ließ ihre Finger hineingleiten um ihn noch einige Augenblicke zu dehnen und einfach das Gefühl zu genießen. Misha entkam ein lautes Stöhnen, als sein pochendes Fleisch berührt wurde.„Sei zärtlich zu mir“, grinste Gabriel, drehte sich erneut zu seiner Frau um, um sie in einen kurzen Kuss zu verwickeln. Es war nicht einfach, Samantha rutschte einige Male ab und mahnte sich selber zur Ruhe, da sie ihren Mann nicht verletzen wollte; keinen von beiden und die beiden Herren wurden immer ungeduldiger.„Ich spüre dich pulsieren Mish, mach ja keinen vorzeitigen Fehler“, kicherte Gabriel, worauf sich diese Vibrationen erneut übertrugen.„Ich …“, sagte Sam angespannt, während Gabe einen kleinen Schrei ausstieß, „bin drin, wollte ich sagen.“Die Tatsache, dass sie in Misha‘s verängstigtes Gesicht blickte, machte es nicht leichter.„Alles ok?“, fragte sie besorgt und legte eine Hand auf Gabe’s Schulter.„Fuck … ja … geht gleich wieder“, murmelte er und zog zitternd die Luft durch zusammengepressten Zähnen ein.„Beug dich ein wenig nach vorne!“Sanft küsste sie seinen mit Schweiß überzogenen, kalten Nacken, worauf er sich ächzend auf Misha’s Brust stützte und darum bat, langsam weiterzumachen.„Das brauchst du mir nicht sagen Mr. Ungeduld!“Eine Hand von Misha war an Gabriel‘s Hüften und die andere streichelte seinen Oberschenkel.„Gabe, rede mit mir!“, murmelte Samantha besorgt, denn sein Gesicht konnte sie nicht sehen.„Alles klar, mir geht es gut“, antwortete er ruhig und Misha nickte ihr zu. „Halbzeit.“Es zehrte gewaltig an ihren Nerven. Erregt war sie in diesem Moment nicht; sie sorgte sich um ihren Mann. Sam hatte einen echten Sturkopf geheiratet. Was er sich in den Kopf setzte, das hatte auch so geschehen. Auf der anderen Seite aber bewunderte sie gerade diese Zielstrebigkeit an ihm.„Fuck Baby, mach das nochmal!“, knurrte Gabe.Misha’s Stöhnen wurde lauter, als seine Hoden durch die Finger seiner Freundin glitten. Ihre beiden Männer waren abgelenkt und Stück für Stück machte sie weiter. Samantha konnte sich nicht erinnern, schon jemals bei einer ihrer Aktivitäten so nervös gewesen zu sein.Dann, ein erneutes scharfes Zischen von Gabriel, Schweißperlen standen auf seiner Stirn. Aber nicht nur bei ihm.„Du hast es geschafft“, flüsterte sie und er richtete sich ein wenig auf.Sam legte beide Hände um seinen Oberkörper, streichelte ihn und küsste seinen Hals bis er zufrieden brummte.„Wie fühlst du dich?“„Wie ein Gummiring; bis zum Zerreißen gespannt“, grinste er und Misha lachte laut – sendete erneute Vibrationen durch seinen Körper, die ihn wohlig seufzen ließen. Zufrieden legte er seinen Kopf einen Moment in ihre Halsbeuge und bat dann, langsam weiterzumachen. Misha hatte die angenehmere Position. Jedoch war es so verdammt eng in dem Gefängnis in dem er steckte, dass die kleinste Berührung beinahe schon zuviel war und er sich unendlich konzentrieren musste.Er hielt die gesamte Zeit Blickkontakt mit Gabe und sah die unterschiedlichsten Emotionen.Gabriel‘s schweißnasse Hände hatten sich beinahe schon schmerzhaft in seine Brust gegraben und hielten ihn davon ab, vorzeitig seinen Gefühlen zu erliegen. Der ältere Mann war sich in einigen Momenten nicht sicher, ob er sich nicht doch übernommen hatte.Er fühlte sich gedehnt wie noch niemals in seinem Leben; nicht einmal, als die Hand von seiner Frau in ihm steckte.Damit, dass Samantha die ganze Arbeit machte, hatte er eine gute Wahl getroffen.Er konnte sich auf sie verlassen, sie stand immer hinter ihm – in dem Moment sogar im wahrsten Sinne des Wortes.Er konnte ihr zu 100 Prozent vertrauen und war so dankbar für die Geduld und Ausdauer die sie aufbrachte, um ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Die unglaubliche Zärtlichkeit und Besorgtheit um ihn trieb ihm die Tränen in die Augen. Nach und nach wurde auch Misha wieder aktiv und wechselte sich mit Sam in stiller Kommunikation ab. Nach wenigen Minuten hatte Gabe beinahe den Verstand verloren und wusste nicht wohin er sich bewegen sollte, denn Misha’s Hand lag auf seinem Schwanz. Mit jeder winzigsten Bewegung die erzeugt wurde, brannte die Sehnsucht, das Verlangen und die Erregung in ihren Körpern.Immer leichter und glitschiger wurde die Sache und Sam wagte, etwas kräftiger zuzustoßen.„Ich bin gleich soweit“, keuchte Misha und stellte auf ihr Geheißen die Bewegungen ein, schloss die Augen, versuchte ruhig zu atmen und gab sich nur dem Moment hin.Wenn es möglich war und Samantha die Kontrolle darüber hatte, war es ihr ein Anliegen, dass alle gleichzeitig zum Höhepunkt kamen. Bei ihr dauerte es noch etwas.„Ich liebe dich“, hauchte Sam ihrem Mann ins Ohr und er lehnte sich zurück, legte den Kopf an ihre Schulter und drehte sich für einen Kuss. Das war genau die Berührung, die sie gebraucht hatte und nach wenigen Minuten füllte sich der Raum mit Stöhnen, Keuchen. Mit einer Hand stütze Samantha sich auf Misha, mit der anderen umklammerte sie ihren Mann und alle genossen die letzten Wellen der Einigkeit.Atemlos sank sie auf das Bett, nachdem sie sich befreit hatte, schloss ihre Augen und rührte sich nicht mehr. Die Anstrengung der letzten Stunden machte sich bemerkbar. Erst als Gabe sich neben seine Frau legte, öffnete sie die Augen. „Wow“, murmelte er und strahlte mit weit aufgerissenen Augen zur Decke, „ich liebe dich Honey … und dich mag ich auch.“Mit einem Schmunzeln legte er seine Hand auf Misha’s Brust und nickte ihm zu.Da die anderen beiden sich keinen Zentimeter bewegten, übernahm der dunkelhaarige Mann die Aufgabe. „Bist du okay?“Er gab Gabe einen Kuss auf die Wange, legte den nassen Waschlappen auf seine Stirn undtupfte sein Gesicht, bevor er sich seiner Freundin widmete.„Hm“, antwortete dieser verträumt und schloss die Augen, „ich werde die nächsten Tage nicht sitzen können, aber das war es wert.“ „Lösch das Licht und komm wieder her“, murmelte Sam müde.„Danke Baby, für das was du heute für mich gemacht hast, ich liebe dich“, flüsterte Gabe und versank mit seiner Frau in einem tiefen Kuss, bevor das Bett sich senkte und Misha sich mit einem breiten Grinsen zwischen beide legte.„Ihr könnt das ganze Wochenende schmusen, ich fahre nach Hause“, lachte er und nahmSamantha in den Arm, „jetzt will ich noch etwas kuscheln.“„Ach ja? Kuschel doch mit mir!“„Du bist zu behaart, außerdem brauche ich jetzt etwas weiches“, antwortete er und drückte einen kurzen Kuss auf die Lippen, bevor er sich wieder zu seiner Freundin drehte.„Wie unsensibel!“, jammerte Gabe und verschränkte schmollend seine Arme vor der Brust.„Komm doch hier“, erwiderte seine Frau lachend und klopfte auf die rechte Seite des Bettes.„Kann mich nicht bewegen“, murmelte er und seufzte tief.„Wie du willst; zweimal werde ich dich nicht bitten“, antwortete Sam gleichgültig und so schnell konnte sie nicht reagieren, lag ihr Mann neben ihr. ** Im nächsten Kapitel ...Wenn es eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen gibt, dann gilt das auch für die Familie – oder? Und die Jungs haben keine leeren Versprechungen gemacht
