Work Text
Seit geraumer Zeit ging es mir bereits nicht allzu gut. Doch das Ende der Tour ist zum Greifen nahe und ich will unsere Fans nicht enttäuschen. Also tue ich so, als ob es mir gut gehen würde und versuche durchzuhalten – besser gesagt: ich versuche es nicht nur, sondern tat es bislang auch.Endlich ist der Tag unseres Tourabschlusses gekommen und diesen werden wir – wie sollte es auch anders sein – in Baltimore feiern. Somit ist es quasi ein Heimspiel. Ein Grund mehr, warum ich nicht versagen durfte – unter gar keinen Umständen.„Alles in Ordnung bei dir?“, fragt mich Jack, die quirligste Person, die ich jemals in meinem Leben kennenlernen durfte.„Ja, na klar! Warum fragst du?“, entgegne ich entrüstet. Hatte ich mich etwa verraten? Aber womit?„Du bist stiller als Zack – und das ist kaum zu überbieten!“, antwortet er mir mit einem zerknirschten Gesichtsausdruck. Genau den gleichen Gesichtsausdruck hatte er damals aufgesetzt, als Alex uns eröffnet hatte, dass er lieber mit Mark Musik machen wollte als mit uns. Er hatte es damit begründet, dass er sich neu finden müsse und eine Veränderung uns allen guttun würde. Im Endeffekt hatten wir alle gewusst, dass er somit eine Trennung in den Raum geworfen hatte, doch Jack war der Erste, der es direkt angesprochen hatte. Daraufhin kam es zu einem üblen Streit zwischen Alex und Jack, der darin gipfelte, dass Jack sich von der Band abkapselte und ebenfalls ein musikalisches Projekt außerhalb von All Time Low begonnen hatte. Zack hatte sich nach Hawaii verzogen und ich blieb zurück. Ich hatte weder verstanden, dass Alex‘ Selbstvertrauen angeknackst war, weil ‚Last Young Renegade‘ nicht so gut ankam, wie wir es uns erhofft hatten, noch hatte ich gesehen wie tief Jack in einer Depression steckte. Mich hatte die ganze Sache einfach nur maßlos überfordert. Was mich allerdings am meisten getroffen hatte, war, dass Zack ohne ein weiteres Wort einfach weg war. Den einen Tag betranken wir uns und am nächsten Tag war er auf und davon. Er hatte es nicht einmal für nötig gehalten, sich von mir zu verabschieden. Den Zettel hatte ich erst am nächsten Morgen entdeckt. „Bin weg, bye!“, war allerdings wenig aussagend.Doch mittlerweile waren wir wieder zurück – und das stärker als jemals zuvor! Um unseren Fans das auch zu beweisen, gingen wir wieder auf Tour und im Gepäck ein brandneues Album, was wir promoten mussten.Somit ist die oberste Priorität, dass die Tour ein voller Erfolg wird - nicht das Alex erneut in eine Existenzkrise rutscht und All Time Low ein für alle Mal Geschichte ist. So ungern ich es auch zugebe, ich kann einfach nicht ohne die Jungs. Ich bin an unserer Pause beinahe zerbrochen und Zack nach all der Zeit wieder zusehen, hatte mein Herz erst recht höherschlagen lassen. Damals, als wir uns für ein gemeinsames Gespräch getroffen hatten, um zu besiegeln wie es mit unserer Band weitergehen sollte, war ich unendlich aufgeregt gewesen. Fast so, als wenn ich als Teenager ein Date hatte. Es war das erste Mal, dass ich Zack nach diesem merkwürdigen Abend, der mir noch heute nur bruchstückhaft in Erinnerung ist, wieder getroffen hatte. Doch sobald wir alle vier in einem Raum waren, war meine Aufregung verflogen. Es war, als ob wir niemals eine Pause eingelegt hätten und schnell war klar, dass wir weiterhin gemeinsam Musik machen wollten. Zumindest hoffte ich das.„Hallo? Erde an Rian?“, reißt mich Jack aus meinen Gedanken. Verdammt! Ihn habe ich komplett vergessen!„Ja, was ist denn?“, motze ich ihn an.„Du hast nicht mehr geantwortet. Also?“„Also was?“„Ich habe dich gefragt, ob wirklich alles mit dir okay ist, weil-“, doch weiter kommt er nicht.„Natürlich ist mit mir alles bestens! Nur weil ich mal etwas stiller bin, heißt das noch lange nicht, dass es mir schlecht gehen würde. Es kann halt nicht jeder so aufgedreht und gesprächig sein wie du!“, fauche ich ihn an, springe auf und gehe davon ohne mich noch einmal umzudrehen. Weit komme ich allerdings nicht. Mir wird schwindelig und ich fühle mich fiebrig, sodass ich mich in einem anderen Raum Backstage – weit weg von meinen Bandmates – auf den Boden setze. Sie dürfen mich auf keinen Fall so sehen! Ich weiß genau, dass sie die Show abblasen würden. Das kann ich nicht zulassen. Also werde ich einfach weiterhin gute Miene zu bösem Spiel machen. Allerdings heißt das auch, dass ich mich schnellstmöglich bei Jack entschuldigen muss. Wir sind schließlich in kurzer Zeit dran, unseren Fans ein Fest zu bereiten. Da habe ich keine Zeit für irgendwelche Kinkerlitzchen wie Krankheiten.„Verdammte Scheiße!“, flüstere ich, als der Schwindel nicht wie an den anderen Tagen einfach wieder verschwindet und fahre mir frustriert durchs Gesicht.„Hey, da bist du ja! Wir suchen dich alle schon. In zehn Minuten müssen wir auf die Bühne. Los komm!“, spricht mich Zack an, der urplötzlich vor mir steht. Gutmütig lächelt er mir entgegen, sodass ich dieses einfach erwidern muss.„Scheinbar habe ich die Zeit vergessen.“, erwidere ich, während ich mir verlegen den Hinterkopf kratze.„Du hast dich kein Stück verändert.“, schmunzelt er und streckt mir seine Hand entgegen. Dankend nehme ich diese an.„Man tut, was man kann.“, gluckse ich, als er mir aufhilft. Wackelig komme ich auf die Füße. Hoffentlich hat er diesen kleinen Schlenker nicht gesehen.„Du siehst in letzter Zeit ziemlich müde aus…“, merkt er an und ich brauche ihn nicht mal anzusehen, um zu wissen, dass Sorgenfalten sein Gesicht zieren. In dieser Hinsicht war er für mich durchschaubar.„Mach dir keine Sorgen! Mir geht’s gut! Wirklich! Wir sollten uns lieber auf die Show konzentrieren“, versichere ich ihm. Scheinbar schluckt er meine Aussage, denn er nickt bloß, statt mit mir über meinen Gesundheitszustand zu diskutieren. Das ist eine der Eigenschaften an Zack, die ich sehr schätze. Er ist zwar jederzeit da, wenn du seine Hilfe brauchst – außer zu Zeiten unserer Pause – aber wenn du über irgendwas nicht reden möchtest, bohrt er nicht weiter nach.„Sorry wegen vorhin.“, murmele ich Jack schuldbewusst entgegen, als ich ihn hinter Bühne treffe.„Schon vergessen!“, meint er schulterzuckend und wendet sich wieder Alex zu, der hypernervös wirkt, was bei ihm keine Seltenheit ist. Eigentlich ist er vor jedem Gig super aufgeregt, was unseren alten Tourmanager fast schon in den Wahnsinn getrieben hat. Alex sieht meistens so aus, als würde er kurz vor einem Herzinfarkt stehen, während Jack ihm meistens irgendwas Beschwichtigendes ins Ohr flüstert. Jedoch habe ich keine Ahnung, was das sein könnte. Weder Jack noch Alex reden jemals darüber. Wenn ich sie darüber versuche auszufragen, kichern die beiden einfach nur dümmlich. Wahrscheinlich würden die Beiden niemals erwachsen werden. Zack hingegen ist komplett anders als Alex. Er ist die Ruhe selbst und wirkt einfach hochkonzentriert. Ich bewundere ihn regelrecht dafür.„Und ab auf die Bühne, Jungs!“, wird uns zugerufen. Dieser Ansage folgen wir und Alex voran schreiten wir auf die Bühne. Noch immer ist mein Schwindel nicht komplett weg, doch ich kann ihn zumindest ansatzweise unterdrücken. Glücklicherweise sitze ich hinter den Drums und muss nicht von einem Ende der Bühne zum Anderen springen, wobei auch das Spielen der Drums sehr anstrengend ist. Doch die anderen Shows habe ich auch überstanden, warum sollte es bei dieser also anders sein?Alex gibt mir ein Zeichen und ich lege los. Die Stimmung der Fans ist bombastisch und auch meine Kumpels geben ihr Bestes. Doch ich bin so angeschlagen, dass ich schon nach den ersten beiden Songs am liebsten aufgehört hätte. Ich fühle mich matt und mir ist so heiß, dass ich das Gefühl habe in Flammen zu stehen. Zwar wird mir beim Drums spielen immer schnell warm, aber nicht so. Immer wieder spüre ich die besorgten Blicke der Jungs, versuche diese aber bestmöglich zu ignorieren. Jack und Alex reißen weiterhin ihre Witze auf der Bühne, als ob wir nie kurz vor der Trennung gestanden hätten, während mir immer wieder kurzzeitig schwarz vor Augen wird, doch ich versuche das einfach weg zublinzeln und mit meinem Zahnpasta-Lächeln wettzumachen.Anfangs versuchen Jack und Alex mich noch in ihre Show einzubeziehen, doch als sie merken, dass ich nicht so gut drauf bin, lassen sie es und versuchen eher von mir abzulenken.„Rian, wenn es dir nicht gut geht, können wir auch unterbrechen.“, flüstert mir Alex besorgt zu, während Jack irgendeinen Quatsch mit der Menge veranstaltet.„Alles in Ordnung. Ich schaffe das schon.“, lehne ich sein Angebot vehement ab. Seufzend akzeptiert er meine Absage und zieht die Show weiter durch. Das es mir nicht im Geringsten so gut geht, wie ich die ganze Zeit tue, scheint somit kein Geheimnis zu sein. Mein Schwindel nimmt mit jeder Sekunde zu und meine Konzentration lässt auch langsam nach, sodass ich mich um ein Haar verspielt hätte.Als wir bei der Mitte unserer Setlist ankommen, lassen mich meine Kräfte komplett im Stich. Mir wird heiß und kalt zugleich, mein gesamter Körper fängt zu zittern an und der Schwindel ist unaufhaltsam. Mir wird erneut schwarz vor Augen, doch dieses Mal kann ich es nicht einfach so weg blinzeln. Das letzte was ich höre ist Zacks Stimme, die weit entfernt erscheint und meinen Namen ruft. Was soll jetzt aus unserer Band werden?Als ich wieder wach werde, plagen mich Kopfschmerzen und ein nerviges Piepen ertönt. Stöhnend öffne ich meine Augen, nur um sie danach sofort wieder zu schließen. Der Raum, in dem ich mich befinde, ist definitiv nicht die Bühne. Der Raum ist gleißend hell.„Bin ich tot?“, murmele ich vor mich hin.„Klar, nerviges Piepen wird gratis in den Himmel geliefert.“, höre ich Alex‘ vor Sarkasmus triefende Stimme. Trotz seines scharfen Tonfalls kann ich seine Sorge heraushören. Das war wohl keine Glanzleistung von mir. Aber… wo bin ich? Erneut öffne ich meine Augen und dieses Mal gewöhnen sich meine Augen langsam an das Licht. Jack sitzt auf Alex Schoß zu meiner linken Seite, während Zack zu meiner Rechten sitzt. Warum sitzt Jack überhaupt auf Alex‘ Schoß? Es gibt ausreichend Stühle in diesem Zimmer.„Lass ihn, Lex! Er kommt gerade wieder zu sich!“, schimpft Jack Alex aus, während er ihm leicht in die Schulter boxt. Danach wendet er sich wieder mir zu.„Du bist im St. Josephs. Wir haben einen Krankenwagen gerufen, nachdem du auf der Bühne kollabiert bist“, erklärt er mir. Zur Antwort nicke ich bloß.„Ähm… Alex und ich sagen mal einem Arzt Bescheid oder so.“, schlägt Jack vor, während er aufsteht.„Warum denn das? Kannst du das nicht alleine?“, meint Alex augenrollend.„Weil ich das sage! Komm schon!“, entgegnet Jack und zieht Angesprochenen hinter sich her, welcher das ganze Schauspiel über sich ergehen lässt.Zack saß die gesamte Zeit einfach nur stumm da und hatte nicht einmal aufgeblickt. Er ist leichenblass. Ist das meine Schuld? Was habe ich nur angestellt?„Zack… es… tut mir leid. Ich… hätte dich nicht belügen dürfen.“, spreche ich ihn direkt an. Erschrocken blickt er hoch und sieht mir direkt in die Augen. Doch statt Sorgen in den Augen, ist etwas komplett anderes in seinen Augen.„Was hast du dir dabei gedacht?“, faucht er mich wütend an.„Ich…“, versuche ich mich zu verteidigen, doch da holt Zack bereits erneut zu einem verbalen Schlag aus.„Eigentlich will ich deine beschissenen Ausflüchte überhaupt nicht hören, weißt du? Jeder von uns hat mehrmals versucht mit dir zu sprechen, aber an dich ist einfach gar kein Herankommen! Anstatt ein einziges beschissenes Mal zu zugeben, dass es dir schlecht geht, quälst du deinen Körper bis zur Besinnungslosigkeit! Kannst du dir auch nur im Entferntesten vorstellen, wie viel Sorgen wir uns um dich gemacht haben? Im ersten Moment dachte ich, du wärst tot!“„Du quälst deinen Körper doch auch mit deinen blöden Trainingseinheiten“, vermeide ich mich halbherzig.„Ich weiß aber auch, wie weit ich gehen kann! Ich würde niemals auf die idiotische Idee kommen, mit Fieber und dehydriert zu trainieren, geschweige denn eine ganze Show spielen zu wollen! Das hätte auch durchaus schlimmer enden können, ist dir das bewusst? Was hättest du getan, wenn dein Schwächeanfall keine Ahnung ein Herzinfarkt oder so gewesen wäre? Dann wärst du jetzt wirklich tot!“, mault er mich weiter an und scheint sich dabei eher in seine Wut hineinzusteigern, anstatt sich zu beruhigen.„Ich wollte doch nur unsere Band nicht gefährden.“, gebe ich betroffen zu.„Das ist allen Ernstes deine dämliche Entschuldigung? Dann bekomm das nächste Mal dein Maul auf und sprich mit uns! Aber allem Anschein nach kannst du weder zuhören noch über deine eigenen Probleme reden!“„Was soll das denn schon wieder heißen?“, will ich verwirrt wissen. Ich versteh einfach nur noch Bahnhof. Genauso wie damals, als er in dieser Nacht und Nebelaktion einfach abgehauen ist.„Kannst du dich überhaupt noch an den Abend erinnern, als wir die Band auf Eis gelegt haben?“, fragt er genervt.„Ja… teilweise“, gebe ich kleinlaut zu. Das ich nur noch den Anfang des Abends vor Augen habe und mich seither an nichts weiter erinnern kann, wird ja wohl nicht so schlimm sein.„Wir haben uns aus Frust besoffen…“, erinnere ich mich.„Ja, und dann?“, bohrt er weiter nach.„Ja, keine Ahnung! Ich weiß nur, dass du am nächsten Tag einfach mir-nichts-dir-nichts verschwunden warst!“, gebe ich verzweifelt zu.„Echt jetzt? Mehr weißt du nicht mehr?!“, kommt es erschütternd von ihm. Scheinbar ist eine Menge an diesem Abend geschehen. Wer hätte ahnen können, dass Tequilla und Rum keine gute Kombi ist.„Ich habe dir meine beschissene Liebe gestanden, nachdem wir miteinander gevögelt haben und du bist einfach dabei eingepennt!“, fährt er mich an. Plötzlich fällt es mir wie Schuppen von den Augen. All die Zeit habe ich gedacht, dass ich den Sex mit Zack nur geträumt hätte. Dabei ist das wirklich passiert. Nach diesem Abend konnte ich mich nicht sofort erinnern. Allerdings kamen immer wieder Bruchstücke hoch, die wohl die Realität gewesen sind. Nun kann ich mich auch wieder an sein Geständnis erinnern: tatsächlich hatte ich damals nur so getan, weil mich die gesamte Situation komplett überfordert hatte. Die Variante mit dem Einschlafen war die mit Sicherheit viel Nettere. Zornig springt er von seinem Stuhl hoch, sodass dieser krachend zu Boden stürzt. Von der Blässe, die vor Kurzem noch in seinem Gesicht war, ist nichts mehr übrig, stattdessen ist es komplett rot. Noch ehe mir irgendetwas Schlaues einfällt, was ich sagen kann, wendet er sich von mir ab und will gehen.„Warte, Zack! Die Wahrheit ist, dass ich damals deinen Liebesschwur gehört habe, aber einfach zu feige war, ihn zu erwidern. Ich war überfordert damit, dass unsere Band kurz davor war, nicht mehr zu existieren. Jack und Alex sind einfach abgehauen und dann der ganze Alkohol. Ich hatte Schiss, dass du es nicht ernst meinen würdest und war mir nicht einmal sicher, was ich für Gefühle für dich habe. Aber jetzt weiß ich es Zack!“„Ach ja?“, schnaubt er mir entgegen.„Nein, Rian! Ich will es gar nicht hören!“, lehnt er ab als ich den Mund öffne, doch ich lasse mich dieses Mal nicht beirren.„Zack, die ganze Zeit ohne die Band war die schlimmste Zeit meines Lebens. Und nein! Das liegt nicht daran, dass ich das Musik machen vermisst habe. Also… dass auch, aber das Hauptproblem war, das ich von allen Dingen und Menschen in dieser Zeit dich am aller Meisten vermisst habe. Ich habe meine Schulter zum Ausheulen und Rumalbern unendlich vermisst. Als es dann hieß, dass wir uns wieder treffen würden, hat mein Herz bis zum Anschlag gepocht, als wäre ich ein Teenager und das alles deinetwegen. Ich kann auf alles in meinem Leben verzichten aber nicht auf dich. Bitte Zack! Verlass mich nicht noch einmal! Ich flehe dich an!“, versuche ich ihn zum Bleiben zu bewegen. Für einen kurzen Moment scheint die Zeit still zu stehen. Oh Gott! Hatte ich zu viel gesagt?Im nächsten Moment fällt er mir um den Hals und haucht mir ein: „Ich liebe dich auch!“, entgegen. Dann küsst er mich und ich vergesse alles um mich herum. Denn wie ich ihm vor wenigen Sekunden gestanden hatte, ist er das einzig Wichtige für mich.
